Das Stille Land der 1000 Seen

Unsere östlichste Mecklenburger Radtour in 8 Tagen / 7 Nächten ab 480,- €
Auf dieser Mecklenburger-Radtour erkunden Sie die Seenlandschaft im mecklenburgisch-brandenburgischen Grenzgebiet und streifen dabei auch die Uckermark. Wer sich abseits der Touristenpfade wohlfühlt und viel Wert auf Naturerlebnisse legt, ist bei dieser Reise genau richtig. Einige Steigungen bereichern das Fahr-Erlebnis, denn sie sind von Normalradlern gut zu bewältigen.
1. Tag
Willkommen in Neubrandenburg
Individuelle Anreise nach Neubrandenburg
Individuelle Anreise in die mittelalterliche Stadt, die von der noch vollständig erhaltenen Stadtmauer geprägt ist. Lohnenswert ist eine Schifffahrt auf dem Tollensee, aber auch Konzert- und Theaterbesuch sind möglich. Übernahme der Mieträder, falls gebucht.
Übernachtung in Neubrandenburg
2. Tag
Eine Landschaft, die viel bietet
Neubrandenburg - Feldberg, ca. 45 km
Die erste Etappe Ihrer Mecklenburg-Radtour ist recht hügelig, Burg Stargard ist immerhin die einzige echte Höhenburg in der Norddeutschen Tiefebene. Weiher, Teiche und Seen reihen sich aneinander, allein die Feldberger Seenlandschaft umfasst über 70. Das Naturschutzgebiet "Heilige Hallen" bezeichnet den ältesten Buchenwald Deutschlands.
Übernachtung in Feldberg
3. Tag
Natur pur
Feldberg - Lychen, ca. 50 km
Bald nach dem Start verlassen Sie Mecklenburg und erreichen die brandenburgische Uckermark. Die Landschaft ist geprägt von dichten Wäldern und Wasser. In Lychen haben sie ein einstiges Zentrum der Flößerei erreicht. Das hier geschlagene und zusammengefasste Holz wurde bis Berlin und Hamburg geflößt.
Übernachtung in Lychen
4. Tag
Wer kann diesem klarem Wasser widerstehen?
Lychen - Stechlinsee, ca. 46 km
Auf einsamen Wegen radeln Sie in die Wasserstadt Fürstenberg. Ein Drittel des Stadtgebietes besteht aus Seen. Hier treffen Sie auch auf die Havel, die von Berlin kommend ihren Weg durch das Seenlabyrinth zur Elbe findet. Fürstenberg ist auch Ausgangspunkt einer besonderen Attraktion: Auf einer stillgelegten Bahnstrecke kann man per Draisine nach Templin strampeln. Ihr Weg führt jedoch weiter zum Großen Stechlinsee, den Theodor Fontane in seinen Erzählungen verewigte.
Übernachtung in der Region Stechlinsee
5. Tag
Ein schönes Spiegelspiel
Stechlinsee - Wesenberger Seen, ca. 48 km
Bald nach dem Start erreichen Sie das Städtchen Rheinsberg, dessen imposantes Schloss einst vom "Alten Fritz" bewohnt wurde. Gab es bisher schon reichlich Seen, so wird dies bei der Fahrt durch die Rheinsberger Seenkette noch übertroffen. Tucholsky's Liebesgeschichte von Claire und Wölfchen spielt hier. Bei Canow überschreiten sie wieder die Grenze nach Mecklenburg und erreichen das Wesenberger Seenkreuz.
Übernachtung an den Wesenberger Seen
6. Tag
Viel grünes wird geboten
Wesenberger Seen - Neustrelitz, ca. 45 km
Die Tour führt Sie heute in die alte Hauptstadt der Mecklenburg-Strelitzer Herzöge. Der Schlossgarten zeigt heute noch die höfische Pracht, während das Schloss selbst während des 2. Weltkrieges zerstört wurde. Sehr interessant ist auch das Slawendorf, das einen Einblick in den Alltag der Urbevölkerung vermittelt.
Übernachtung in Neustrelitz

7. Tag
Wasserspiel
Neustrelitz - Neubrandenburg, ca. 35/50 km
Die letzte Etappe führt sie leicht hügelig zum Schloss Hohenzieritz mit der Gedenkstätte für die preußische Königin Louise. In Penzlin lohnt ein Besuch des Museums Alte Burg, das Zaubereigeschichte und Hexenverfolgung in Mecklenburg dokumentiert. Falls Sie noch keine Gelegenheit zu einer Schifffahrt hatten, sollten Sie dies spätestens an Ihrem Zielort nachholen.
Übernachtung in Neubrandenburg
8. Tag
Auf Wiedersehen
Individuelle Abreise
Nach dem Frühstück ist Ihre Mecklenburger Radtour zu Ende, gerne verlängern wir auch Ihren Aufenthalt in dieser verträumt-zauberhaften Region.
Kurzinfo
  • Start / Ziel
    Neubrandenburg
  • Dauer
    8 Tage, 7 Nächte
  • Länge
    ca. 235 km
  • Tagesstrecken
    zwischen 40 und 50 Radkilometer
  • Streckenprofil
    Diese Tour weist häufig kleinere Steigungen auf, ist aber von Normalradlern gut zu schaffen. Die Strecke führt meistens über asphaltierte oder mit Betonplatten belegte Wirtschaftswege, gelegentlich sind auch schwach befahrene Nebenstraßen oder unbefestigte, aber gut zu fahrende Waldwege vorhanden. Selten gibt es kurze Passagen mit weichem Sandboden, in den Orten kann auch stärkerer Verkehr herrschen.
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